Ungreifbare Erinnerungen: Wie Trauma vererbt wird

Immer wieder empfindet Lisa eine unerklärliche Traurigkeit. Dann treten alte Familiengeheimnisse ans Tageslicht.

Text: Laura Mann
Illustration: Laura Mann

Datum: 13. Dezember 2023
Ute Karin Höllrigl im Gespräch mit ZIMT Magazin, (c) Jana Reininger, AI-Generator: Canva

Oft, wenn Lisa mit Anderen ihre Geschichte teilt, beginnt sie ihre Erzählung mit dem Ende einer Liebesbeziehung, die unvermittelt in die Brüche geht. In dieser Erzählung stürzt sie emotional tief. Drei Tage lang kann sie nicht aufhören zu weinen, hat Alpträume, Schwindelgefühle und zittert unkontrolliert. Natürlich sind Trennungen schmerzhaft, das weiß Lisa, doch die Trauer, die sie empfindet, erscheint ihr tiefer und unergründlicher, als sie sein sollte. Ihre Verzweiflung ist groß, sie fühlt sich hilflos. Zunehmend merkt sie, dass ihr Zustand auf etwas anderes zurückzuführen ist als auf die Trennung alleine.

Zeit ihres Lebens wird Lisa von Schlaflosigkeit geplagt. Sie erlebt immer wieder Trauergefühle, die sie nicht zuordnen oder erklären kann. Es scheint irgendetwas zu geben, das weder erinnerbar noch benennbar ist und ihr die Sprache verschlägt. Für Lisa ist es irritierend, mit etwas Ungreifbarem konfrontiert zu sein, und zeitweise fragt sie sich, ob sie sich möglicherweise alles nur einbildet.

Nachts kriechen ungreifbare Erinnerungen hervor

Lisa ist 26 Jahre alt und lebt in Wien. Sie studiert Soziologie, reist viel, ist kunst- und sportbegeistert und findet ihr Leben im Großen und Ganzen abenteuerlich. Als sie sich also plötzlich derart verzweifelt fühlt, kann sie die Ursachen nicht verstehen. Sie meldet sich bei einem Therapeuten, der ein Trauma vermutet. Lisa kann sich das nicht vorstellen, sie kann sich an nichts Schlimmes in ihrer Vergangenheit erinnern. Aber sie bleibt wegen des Gefühls, dass irgendetwas Grundlegendes mit ihr nicht stimmt, in der Therapie.

Im Laufe der einjährigen Behandlung tauchen immer wieder unverständliche und nebulöse Gedanken und Assoziationen auf, die oft mehr ein Gefühl oder ein schaler Nachgeschmack sind als tatsächlich in Worte greifbare Erinnerungen. Für Lisa ist das nichts Neues. Schon seit sie denken kann, fühlt sie sich oftmals traurig. Ohne eine Ursache dafür zu erkennen, kann sie nicht schlafen oder träumt von Mord, Gewalt und Blut. 

Die Reise nach Innen, (c) Jana Reininger/ZIMT Magazin/AI-Generator: Canva

Irgendetwas in Lisas Leben scheint ver-rückt. Sie ist mit unerklärlichen Assoziationen, Trauer und Schlaflosigkeit konfrontiert.

Erst später wird Lisa erfahren, worin die Ursachen dieser Gefühle liegen: Die Studentin erlebt Auswirkungen eines vererbten Traumas. Transgenerationale Traumatisierungen wie diese umfassen oft Kriegserlebnisse, sexuellen Missbrauch, Gewalterfahrungen oder Deprivation, sind den Betroffenen jedoch oft nicht bewusst. Häufig kommen elterliche Traumatisierungen erst dann ans Tageslicht, wenn die Nachfolgegeneration anfängt, sich mit eigenen und familiären Baustellen zu beschäftigen.

„Transgenerationale Traumatisierungen umfassen oft Kriegserlebnisse, sexuellen Missbrauch oder Gewalterfahrungen, sind den Betroffenen jedoch oft nicht bewusst.”

Nach einem Jahr Therapie, es ist kurz vor Weihnachten, bringt der Therapeut einen von Lisas Alpträumen mit ihrem Vater in Verbindung. Nicht weil der Vater konkret im Traum aufgetaucht wäre, sondern weil ihm auffällt, dass Lisa bei der Nacherzählung des Traumes auf Formulierungen zurückgreift, die in der Vergangenheit bereits in Zusammenhang mit ihrem Vater gefallen sind. Lisa spürt, dass der Therapeut ins Schwarze getroffen hat, versteht aber nicht wieso.

Abgrenzung von dem großen Unbekannten

Die Verwirrung und emotionale Ergriffenheit ist so groß, dass Lisa die Woche, die sie anlässlich der Weihnachtsferien mit ihrem ansonsten im Ausland lebenden Vater verbringt, nicht genießen kann. Es ist ihr kaum möglich, seine Anwesenheit auszuhalten und trotz seines Entgegenkommens kann sie kaum mit ihm sprechen. Sie kann sich ihr Verhalten selbst nicht erklären und Gefühle nicht benennen. Allein der Wunsch nach Abgrenzung ist präsent. Aber Abgrenzung wovor? Die große Frage „Was ist hier eigentlich los?”, schwebt unbeantwortet im Raum. Die Stimmung ist angespannt, wird jedoch von allen Beteiligten ignoriert. 

Laut Psychotherapeutin Silvia Kessler-Eckhart, die die Traumatherapie zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt, kommt es häufig vor, dass es in Familien eine:n sogenannte:n Symptomträger:in gibt, wie in diesem Fall Lisa. Auf diese Person hat sich das traumatische Erlebnis eines:r Vorfahren besonders stark ausgewirkt, auch wenn ihre Geschwister möglicherweise keine Anzeichen des Traumas erleben.

„Es kommt häufig vor, dass es in Familien eine:n Symptomträger:in gibt, während andere Familienmitglieder keine Anzeichen des Traumas erleben.“

Silvia Kessler, Eckhart, Psychotherapeutin

Im Laufe der gemeinsam verbrachten Weihnachtswoche entwickelt sich unvermittelt ein Gespräch zwischen Vater und Tochter. Plötzlich erzählt der ältere Mann von seiner Zeit als junger Erwachsener im Kongo, einem vom Bürgerkrieg geplagten Land.

Vater offenbart sein Trauma

Zu dieser Zeit, so erzählt er, lebte er mit seiner damaligen Frau zusammen und arbeitete für ein Unternehmen. Gemeinsam hatten die beiden eine vier Monate alte Tochter. Als wieder einmal Unruhen ausbrechen, wird der Jungfamilie geraten, sich in Sicherheit zu bringen und ihren Wohnort zu verlassen. Die drei steigen in ihr Auto. Lisas Vater lenkt, Mutter und die kleine Tochter sitzen am Beifahrersitz. Nach kurzer Zeit begegnen sie Soldaten in einem Jeep. Der Vater wittert Gefahr und schreit seiner Freundin zu, sie soll mit der Kleinen aus dem Auto springen.

Die nächsten Momente geschehen schnell. Er selbst springt nach draußen, doch Mutter und Tochter bleiben sitzen. Im nächsten Moment fliegt eine Handgranate auf das Auto und es explodiert. Mutter und Tochter sind tot. Der Vater versteckt sich und flüchtet. Über Umwege gelangt er zurück nach Österreich, seinem Geburtsland.

Traumsymbole, (c) Jana Reininger, AI-Generator: Canva

Ohne Worte. Wenn die eigene Welt explodiert.

Nach der Rückkehr aus Afrika lernt Lisas Vater ihre Mutter kennen. Einige Jahre später kommen Lisa und ihre Schwester auf die Welt. 20 Jahre lang erzählt der Vater keinem von seinen Verlusten im Kongo. Diese Episode seiner Biographie scheint wie ausgelöscht. Erst mit dem Tod seiner eigenen Mutter werden einige Erinnerungen wieder präsent, wie er Lisa Jahre später erzählt. Er fällt in eine Depression, die er jedoch nach einiger Zeit mithilfe einer Therapie in den Griff bekommt. Doch sein Trauma vererbt sich weiter. Wie ist das möglich?

Der Schmerz wird weiter gegeben

„Eine transgenerationale Traumaweitergabe entsteht einerseits durch das enge Abhängigkeitsverhältnis zwischen Kindern und Elternteil”, erklärt Silvia Kessler-Eckhart. Da Babys und kleine Kinder nicht ohne ihre erwachsenen Bezugspersonen überlebensfähig sind, reagieren sie besonders sensibel auf die Emotionen der Eltern. Unbewusst kann es passieren, dass Kinder unverdaute elterliche Emotionen aufnehmen und diese nicht mehr von den eigenen zu unterscheiden wissen.

Die Psychoanalytiker:innen Illany Kogan und Werner Bohleber sprechen in ihren Werken davon, dass die psychischen Räume der Beteiligten verschmelzen. Anders ausgedrückt geht es darum, dass die emotionale Abgrenzung zwischen Eltern und Kindern sehr durchlässig ist, vielleicht nicht errichtet wurde oder einbricht. Das Bindungs- oder Beziehungsverhalten zwischen Eltern und Kind ist durch das Trauma oft beeinträchtigt und auch in der DNA kann es an die nächste Generation weitervererbt werden.

„Das Bindungs- oder Beziehungsverhalten zwischen Eltern und Kind ist durch das Trauma oft beeinträchtigt und auch in der DNA kann es an die nächste Generation weitervererbt werden.”

Als Lisas Vater nun rund um Weihnachten seine Geschichte erzählt, hört Lisa zum ersten Mal davon. Alles in ihr zieht sich zusammen, doch sie bleibt ruhig, um den Redefluss nicht zu unterbrechen. Der Vater wirkt während des ganzen Gesprächs sachlich. Trotz des unglaublich erscheinenden Erzählten, ist Lisa nicht überrascht. Sie hat das Gefühl, das fehlende Element ihrer Familiengeschichte endlich in den Händen zu halten.

PTBS, Schlafprobleme, Ängste und Depressionen

Genau wie bei ihr wirken sich Traumata auf die nächste Generation oft in Form von posttraumatischen Belastungsstörungen, Schlaflosigkeit, Ängsten oder Depressionen aus. Auch chronische Erschöpfungszustände, Bindungsstörungen oder Gefühle von Schuld, Scham oder Ohnmacht sind häufige Auswirkungen. Psychoanalytikerin und Leiterin des Instituts für Trauma-Bearbeitung und Weiterbildung in Frankfurt, Marianne Rauwald beschreibt etwa das beharrliche Gefühl einer Anwesenheit von etwas Fremdem, nicht fassbaren und im Nebel stehenden in Kombination mit hilflosem Schweigen. 

Oft erleben Betroffene eine unerklärliche Verwirrtheit in allen oder einigen Bereichen ihres Lebens. Die Psychotherapeutin und Analytikerin Illany Kogan erklärt in ihrem Buch „Flucht vor dem Selbst”, dass dies durch ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Elternteil und Kind entsteht. So schreibt sie: „Das Kind schreibt sich in seinem Erleben unbewusste Erfahrungen und Fantasien zu, die dem Leben der Eltern zugehörig sind“.

„Oft erleben Betroffene eine unerklärliche Verwirrtheit in allen oder einigen Bereichen ihres Lebens.”

Auch wenn die Traumaforschung noch ein verhältnismäßig junges Forschungsgebiet ist, konnte die Weitergabe von Traumata mittlerweile vielfach klinisch belegt werden. Besonders gut dokumentiert sind Fälle von Holocaust-Überlebenden und deren Nachkommen.

Eine Schwierigkeit für die Folgegeneration besteht unter anderem darin, dass diese oftmals nichts von den elterlichen Erfahrungen wissen, weil über diese in vielen Fällen schlichtweg nicht gesprochen wird. Dadurch entsteht ein zusätzliches Verwirrungspotenzial, das die Kinder letztendlich nur auf sich beziehen können, wie die Psychotherapeutin Silvia Kessler-Eckhart in einem Gespräch mit ZIMT erklärt.

Traumata sind wie Socken

Für ein besseres Verständnis bietet Kessler-Eckhart ihren Klient:innen gerne folgende Metapher an: Traumatisierungen sind wie Socken, die man jeden Tag in seinen Kasten wirft, ohne sie je wirklich einzusortieren. Eines Tages aber möchte man ein Hemd herausnehmen und plötzlich fallen Socken heraus. Das Gehirn ist nicht mehr in der Lage, erlebte Situationen richtig einzuordnen und zu verarbeiten. Unter anderem geht die zeitliche Einordnung der Erinnerungen verloren. Auch andere Personen könnten den Kasten aufmachen und von Socken getroffen werden. 

Blut in Unterhose (c) Jana Reininger
Ein Vergleich: Traumata sind wie unaufgeräumte Kleiderkasten voller Socken.

Die Erzählung ihres Vaters hat massive emotionale Auswirkungen auf Lisa. Sie schläft anfangs nächtelang nicht, wenn doch, dann träumt sie wieder von Blut, Gewalt und Mord. Sie ist mit starken Gefühlen von Wut, Traurigkeit und Einsamkeit konfrontiert. Am heftigsten ist die Trauer um den Tod ihrer Schwester, die sie nie gekannt hat. Es fällt ihr schwer, angesichts der Tatsachen Sinnhaftigkeit in ihrem eigenen Leben zu finden.

An manchen Tagen ist die Wut so unbestimmt und groß, dass sie am liebsten jede:n vorbeikommende:n Passant:in schlagen würde. Sie fühlt sich verletzlich und leidet unter psychosomatischen Brust- und Halsschmerzen. In der ersten Phase der Erkenntnis erlebt sie immer wieder Zusammenbrüche. Teil davon sind Schwindelanfälle, unkontrollierbares Zittern, Hyperventilation und Tränen. Trotzdem ist sie erleichtert, dass sie ihre Familie und sich selbst nun besser begreift.

„An manchen Tagen ist Lisas Wut so unbestimmt und groß, dass sie am liebsten jede:n vorbeikommende:n Passant:in schlagen würde.”

Anfangs traut sich Lisa nicht, mit ihren Freund:innen und engen Bezugspersonen zu sprechen, aus Angst, diese zu belasten. Da niemand weiß, was los ist und Lisas Gefühlswelt kaum mit ihrer Alltagssituation zusammenhängt, kommt es ihr vor, als würde sie in zwei Realitäten leben: Was sie tut, stimmt nicht überein mit dem, was sie fühlt. Nach außen hin erledigt sie die anstehenden Aufgaben, die sich für gewöhnlich zu Semesterende anhäufen. Innerlich kämpft sie mit verschiedenen Emotionen, die von der Geschichte ihres Vaters ausgelöst wurden. Ihr eigenes Leben erscheint ihr sinnlos. Lisa hält nur eine minimale Anzahl an sozialen Interaktionen aus und braucht Schlafmittel, um zur Ruhe zu kommen.

Lisa lüftet ein großes Geheimnis

Nach einer Weile wird es Lisa zu viel und sie beginnt, ihren Freund:innen zu erzählen, was passiert ist. Die Reaktionen reichen von großer emotionaler Ergriffenheit bis hin zu einer gewissen Ungläubigkeit, mit der man auch True Crime Storys begegnen würde. In jedem Fall jedoch bekommt sie viel Mitgefühl und Unterstützung, die ihr hilft. 

Die Offenheit, die Lisa in ihrem Freundeskreis lebt, ist auch in der Therapie transgenerationaler Traumata wichtig, so Silvia Kessler-Eckhart. Wenn Patient:innen, so wie in Lisas Fall, mit viel Unwissenheit konfrontiert sind und den Ursprung ihrer Gefühle nicht kennen, ist es schwierig, darüber zu sprechen. Gerät die Sprache an ihre Grenzen, versucht man in der Traumatherapie den Körper mit einzubeziehen.

„Ist das Nervensystem beruhigt, kann das Gehirn anfangen, traumatische Inhalte richtig einzuordnen und zu verarbeiten.”

Mithilfe verschiedenster Techniken wird bei der Körperarbeit der Fokus auf das Erleben des eigenen Körpers, nonverbales Verhalten und auftauchenden Emotionen gelegt. Assoziationen, Vorstellungen oder Träume können ebenfalls Hinweise auf Vergangenes liefern. Ist das Nervensystem beruhigt, kann das Gehirn anfangen, traumatische Inhalte richtig einzuordnen und zu verarbeiten. Dies gilt generell für Traumata, aber auch für die Auswirkungen von transgenerationalen Traumatisierungen. 

Aufarbeitung für das Wohl der Kinder und Enkelkinder

Man kann davon ausgehen, dass ein Trauma nicht innerhalb einer Generation restlos verschwindet. Was man selbst jedoch aufarbeitet, erspart man seinen Kindern und Enkelkindern.

Tränen auf Gesicht (c) Jana Reininger

Um Traumata aufzuarbeiten, braucht es oft mehrere Generationen.

Nach ein, zwei Monaten bessert sich Lisas Zustand langsam. Die Sonne kommt raus, es wird Frühling. Die Uni hat sie gerade abgeschlossen und in der Arbeit reduziert sie ihre Stunden auf das Nötigste. Lisa nimmt sich die Zeit zum Ausruhen, denn sie fühlt sich verletzlich und erschöpft. In erster Linie bedeutet das für sie viel Schlaf, viele Bücher, Musik und die Freiheit, nichts tun zu müssen.

Die verlorene Energie kommt stückchenweise zurück. Lisa findet Raum für Bewegung, Freund:innen, Natur, Kreativität und Planänderungen. Es gelingt ihr, sich von schmerzvollen Gefühlen zu entfernen und emotionale Distanz zu gewinnen. Auch die psychosomatischen Brust- und Halsschmerzen spürt sie meistens nicht mehr. Aufgrund einer mehrmonatigen Abwesenheit des Therapeuten, ist die Therapie vorübergehend pausiert. Ihr Vater ist in weiter Ferne und Lisa konfrontiert ihre Familiengeschichte.

Wenn Lisas Therapeut zurück ist, möchte sie die Therapie wieder aufnehmen, auch wenn sie nicht weiß, welches emotionale Chaos der weitere Therapieverlauf möglicherweise mit sich bringen wird. Es hilft ihr, sich daran zu erinnern, dass sowohl schwierige als auch schöne Phasen irgendwann die Gestalt verändern und vorbeiziehen. 

Bis dahin liegt ihr Fokus liegt auf dem Alltagsleben, doch eine Perspektive hat sich verrückt: Sie ist glücklich über jeden Moment, in dem es ihr gutgeht. Eine gewisse Bescheidenheit vor dem Leben, der Absurdität und der Ungewissheit der Zukunft hat sich in Lisa eingestellt.

Weitere Quellen zum Thema:

  • Bohleber W. 2003. Das Trauma und seine Bedeutung für das Verhältnis von innerer und äußerer Realität. In M. Leuzinger – Bohleber & R. Zwiebel (Hrsg), Trauma Beziehung und soziale Realität. Tübingen: Edition Discord
  • Kogan I. 2009. Flucht vor dem Selbstsein Stuttgart: Klett-Cotta 
  • Rauwald, M. (Hrsg.) 2020. Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen.

Dieser Text ist im Rahmen der ZIMT-Werkstatt mit freundlicher Unterstützung der dezentralen Bezirkskulturförderung 9. Bezirk erschienen.

Weitere Beiträge

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Dominics Mutter greift auf Alkohol und Beruhigungstabletten zurück, um mit schwierigen Situationen umgehen zu können. Schafft sie den Ausweg aus der Sucht?

Angst vor dem Drang: Christoph

Angst vor dem Drang: Christoph

Christophs täglicher Begleiter ist die Angst. Er leidet an einer generalisierten Angststörung. Sein großes Problem: nicht rechtzeitig eine Toilette aufsuchen zu können.